Die PFF-Gemeinde unterstützt zurzeit 3 Hilfsprojekte: Die ARCHE, das christliche Kinder- und Jugendhilfswerk hier in Berlin, besonders das Haus in Potsdam. HaitiCare e.V., welches liebevoll von der Familie Kaasch ins Leben gerufen wurde und seit vielen Jahren von ihnen betreut wird. Die Jenny de la Torre Stiftung, ein Gesundheitszentrum für Obdachlose, in Berlin-Mitte.
Neuigkeiten zum Hilfsprojekt „Die Arche“
Für die Kinder (6 – 14 Jahre) der Arche in Potsdam suchen wir für die Schatzkiste viele schöne Kleinigkeiten: Murmeln, Stifte, Schlüsselanhänger, Perlen, Ritter, Spielzeugautos, kleine Spielzeugfiguren usw. Kurzum alles, was ein Kinderherz höher schlagen läßt. Aus der Schatzkiste dürfen sich die Kinder hin und wieder eine Kleinigkeit aussuchen! Wenn Ihr etwas gefunden habt, gebt es bitte im PFF-Büro ab. Herzlichen Dank! Informaionen zur Arche sind auf der PFF-Website und im Internet unter: www.kinderprojekt-arche.de zu finden.
Fragen dazu beantworten gerne Claudia und Debby.
Sarah-Lena Papendorf, eine junge Frau aus unserer Gemeinde, geht regelmäßig in die Arche nach Potsdam, um dort mit den Kindern zu spielen und zu lesen.
Weil sie das mit solch einer Begeisterung und Freude macht, hat sie für uns einen kleinen Bericht geschrieben, den wir hier mit Euch teilen möchten:
„Hallo Sarah-Lena!“ wird mir mit einem Strahlen entgegengerufen, wenn ich die Arche betrete. Die Kinder wissen, nun ist wieder Lesestunde. Lesestunde bedeutet, die Kinder (im Alter von 6-14) lesen vor, um etwas mehr Übung zu bekommen, oder ich lese ihnen vor, um ihre Neugier auf Bücher zu wecken. Viel Motivation brachten da die Lesepässe, die ich angefertigt habe und in die ich jedes Mal für das Lesen einen Stempel gebe. Zeit zum Knuddeln und Spielen bleibt bei meiner wöchentlichen ehrenamtlichen Mitarbeit natürlich auch immer. Dies scheint für die Kinder am Wichtigsten zu sein, da sie zum Teil aus schwierigen Verhältnissen kommen und in der Arche zum ersten Mal Zuneigung, Vertrauen und Aufmerksamkeit erfahren.
Die Kinder sind mir so ans Herz gewachsen, diese Freude und Liebe die sie mir entgegenbringen, ist einfach überwältigend. Auch die Erzieher sind froh über jeden einzelnen Helfer, der ihnen tatkräftig unter die Arme greift und bei der Betreuung der Kinder hilft. Ich kann nur jedem empfehlen, sich die Arche und die wundervollen Kinder anzusehen und Sie werden – so wie ich – gar nicht mehr gehen wollen.
Children will not remember the material things that we provide them, but they will always remember the Love that we show them.
Eure Sarah-Lena (14.01.2010)
Es werden noch mehr Lesepaten für die Arche Potsdam gesucht: Montag bis Freitag ist die Arche von 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Auch englischsprachige Unterstützung der Lernstufe 1 wird benötigt.
Fragen dazu beantworten gerne Claudia oder Debby aus der Gemeinde oder die Arche selbst unter der Telefonnummer: 0331-64 74 65 20.
Geldspenden für die Arche in Potsdam können gerne im PFF-Büro abgegeben werden.
Hier einige Informationen aus dem Flyer der Arche/Potsdam, der auch bei uns in der Gemeinde ausliegt:
„Bei uns ist jedes Kind willkommen!
In der Arche können Kinder unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund, ihrer Herkunft oder ihrer Religion Gemeinschaft neu entdecken und erleben.
Jedes Kind ist wertvoll und von Gott geliebt und wunderbar gemacht! Mit dem Bau von tragfähigen Beziehungen und Freundschaften wollen wir dies erlebbar machen. Als vertrauensvolle Ansprechpartner möchten wir Kindern und ihren Familien in allen Lebenslagen mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Wir wollen mit Eltern, Familien, Lehrern und anderen Einrichtungen zusammenarbeiten, um gemeinsam den Herausforderungen des Alltags zu begegnen.
Denn in Gemeinschaft können wir viel erreichen…“
„1995 wurde das christliche Kinder- und Jugendhilfswerk „Die Arche“ in Berlin-Hellersdorf von Pastor Bernd Siggelkow gegründet.
Seitdem macht sich die Arche stark für Deutschlands Kinder und hat sich zur Aufgabe gemacht, öffentlich auf Defizite in unserer Gesellschaft hinzuweisen, damit Kinder wieder verstärkt ins Zentrum der Gesellschaft rücken.
Die Arche arbeitet auf der Glaubensgrundlage der Deutschen Evangelischen Allianz und finanziert ihre Arbeit ausschließlich aus Spenden.
Mittlerweile gibt es Einrichtungen in fünf Standorten in Deutschland, in denen über tausend Kinder betreut werden.“
Wie können wir die Arche in Potsdam unterstützen?
Wir werden immer wieder Geld sammeln für besondere Projekte der Arche in Potsdam, sie freuen sich sehr über unsere Unterstützung! Im Büro der PFF-Gemeinde sind zwei Spardosen der Arche, jederzeit kann dort Geld für die Arche in Potsdam gespendet werden.
Herr Valdorf, der pädagogische Leiter der Arche in Potsdam, freut sich über „VorleserInnen“. Es werden immer wieder Frauen/Männer gesucht, die den Kindern in der Arche entweder etwas vorlesen oder aber auch mit ihnen lesen üben. Wer dort mithelfen mag, ruft einfach mal in der Arche an!
Die Anschrift lautet:
DIE ARCHE
Christliches Kinder- und Jugendhilfswerk e.V.
Potsdam
Oskar-Meßter-Str. 2
14480 Potsdam
Telefon 0331-64 74 65 20
Telefax 0331-64 74 65 29
Mobil 0162-202 97 49
eMail: info@potsdamer-arche.de
www.kinderprojekt-arche.de
Fragen zur Arche beantworten gerne:
Debby (Tel.: 80 49 14 10 / e-mail: mail@pffchurch.net)
Claudia (Tel.: 66 42 78 9) / e-mail: Mail@pffchurch.net)
Haiti Care ist ein kleiner gemeinnütziger Verein, der für die Verbesserung der Lebenssituation von Kindern in Haiti kämpft.
Seit 1992 sammeln das Gründerehepaar Barbara und Michael Kaasch aus Berlin Spenden für Haiti.
Die Verwaltungskosten werden von ihnen selbst getragen, so dass jede Spende zu 100 Prozent die Menschen in Haiti erreicht.
Vor 25 Jahren unterstützten Herr und Frau Kaasch ihr Patenkind Natacha in Haiti. Heute leitet die junge Frau Haiti Care vor Ort und ist Direktorin der Schule MEVA – La Maison des Enfants du Village de l`Avenir – Das Haus der Kinder im Dorf der Hoffnung.
200 Kinder und deren Familien gehören zu MEVA und werden von Haiti Care versorgt.
Durch das Erdbeben im Januar 2010 wurde das mehrstöckige Gebäude völlig zerstört. Haiti Care arbeitet seither am Wiederaufbau und konnte den Schulbetrieb trotzdem weiter aufrecht erhalten. Auch die Versorgung vieler vom Erdbeben betroffener Familien wurde von Haiti Care sichergestellt.
Das Ziel von Haiti Care ist es, die Menschen in Haiti unabhängig von fremder Hilfe zu machen. Durch die Förderung von Kindern in der eigenen Montessori-Schule, durch Möglichkeiten der Berufsausbildung in Näh- und Computerschule, Ausbildung zu Refraktionisten, Lehrerinnen
und Gärtnerausbildung wird den Menschen eine Perspektive für die Zukunft gegeben.
Haiti Care schafft Arbeitsplätze vor Ort, wie Mitarbeiter für den Copyshop, Lehrkräfte und Kindergärtnerinnen, Köchinnen, Reinigungspersonal, Hausmeister, Gärtner und Helfer.
Für 1 Euro am Tag können bereits Patenschaften übernommen werden. Bei Interesse meldet euch bei Claudia oder Debby.
Für weitere Informationen: www.HaitiCare.de
In der Jenny de la Torre Stiftung werden Obdachlose medizinisch behandelt und betreut. Hier der Link zur Web Seite www.delatorre-stiftung.de
Obdachlosigkeit ist in Berlin ein soziales Problem. Mehr als 10.000 Menschen leben ohne festen Wohnsitz in der Hauptstadt. Der Gesundheitszustand von Obdachlosen verschlechtert sich von Tag zu Tag dramatisch. Die Folgen sind schwerwiegende körperliche und psychische Erkrankungen neben fortschreitender Vereinsamung und Ausgrenzung. Seit 1994 behandelt die Ärztin Dr. Jenny De la Torre Obdachlose und Arme ohne Krankenversicherung. Zunächst behandelte sie in einer kleinen Praxis am Ostbahnhof. Im Dezember 2002 gründete sie in Berlin die Jenny De la Torre-Stiftung und eröffnete am 6. September 2006 das Gesundheitszentrum für Obdachlose in Berlin-Mitte wo sie etwa 30 Menschen täglich behandelt. Das Zentrum, ein Projekt der Stiftung, finanziert sich allein durch Spenden. Ziel der Stiftung ist die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege sowie mildtätiger Zwecke: die Unterstützung von in Not geratenen Menschen ohne Ansehen der Person in Berlin, die Reintegration von Menschen ohne festen Wohnsitz.
Neben der medizinischen Versorgung, der sozialen, psychologischen und rechtlichen Betreuung, bietet das Zentrum ein Frühstücksangebot, ein warmes Mittagessen und eine Kleiderkammer.




